Akupunktur

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Akupunktur

Historisches

Die wohl bekannteste Therapieform der chinesischen Medizin, ist die seit mehr als 2000 Jahren praktizierte Akupunktur.
Ausgrabungen belegen sogar ähnliche Methoden, die bis in die Steinzeit zurück führen, indem man aus Steinen hergestellte Spitzen, als Nadeln einsetzte.

Traditionell versteht man unter Akupunktur, die Regelung des Flusses der Lebensenergie, die in China „Qi“ (sprich: Tschi) genannt wird.

Das Wirkprinzip

Schmerzen entstehen meinst durch Stauungen und Blockaden im Gewebe.

Über das gezielte einstechen der Akupunktur-Nadeln in spezielle Punkte können diese Blockaden aufgehoben, die Energie bewegt und der Qi Fluss wieder harmonisiert werden.

Zusätzlich soll eine Stärkung in das Energiesystem gegeben werden, um ein Überfluss oder Mangel
zu regulieren.

Die naturheilkundliche Medizin betrachtet den Menschen ganzheitlich. Körper, Seele und Geist bilden eine Einheit und sind nicht voreinander trennbar.

Hieraus gewinnen wir die Erkenntnis, dass alle körperlichen, seelischen und geistigen  Vorgänge im Menschen einander wechselseitig beeinflussen. Auch hier kann die Akupunktur, regulieren.

Die einzelnen Akupunktur-Punkte (mehr als 350) befinden sich auf einem energetischen Netz von Leitbahnen, auch Meridiane genannt, welche den menschlichen Körper bis hin zu den inneren Organen, über tiefe Verläufe, durchziehen.

Das erklärt die Möglichkeit auch innere Erkrankungen und Organe behandeln zu können.

Die Vorgehensweise

Mit sehr feinen Nadeln, werden diese Energie-Punkte auf den Meridianen, den  „Energiebahnen“ des Körpers, stimuliert.

Das akupunktieren ist nahezu schmerzfrei. Gelegentlich wir ein kurzer Stich empfunden. Danach stellt sich kurzzeitig ein Druck- bzw. leichtes Stromgefühl ein, welches gewollt ist und als ankommendes Qi gewertet wird.

Während einer Behandlung verweilen die Nadeln ca. 30 Minuten. Der Patient befindet sich meist in  liegender Position, um sich bestmöglich zu entspannen oder ggf. sogar kurz zu schlafen. Behandlungsfrequenz und Dauer, hängen vom jeweiligen Krankheitsbild und der Reaktion des Patienten ab.

Das Ziel der Akupunktur  ist im Grunde immer den gesunden Fluss des Qi zu gewährleisten und wieder herzustellen. Dabei soll eine Stärkung in das Energiesystem gegeben werden, sowie Energie-Blockaden gelöst werden.

Die Behandlungsmöglichkeiten

Die Anwendungsgebiete für Akupunktur sind vielseitig. Hauptsächlich wird die Akupunktur bisher meist im Rahmen einer Schmerztherapie angewandt.

Sie kann jedoch viel mehr…

Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 2002 veröffentliche Indikationsliste umfasst folgende Behandlungsbereiche:

  • Erkrankungen des Atemsystems (z.B. Nasennebenhöhlenentzündung
  • Gastrointestinale Störungen (z.B. chronische Magengeschwüre )
  • Schlafstörungen
  • Bronchialasthma
  • Heuschnupfen (saisonale allergischer Rhinitis)
  • Neurologische Störungen (nach Schlaganfällen)
  • Augenerkrankungen (etwa zentrale Retinitis)
  • Akupunktur bei Schwangerschaft (Geburtsvorbereitende)
  • Erkrankung des Bewegungsapparates
  • Chronische Schmerzen

Nebenwirkungen

Die Akupunktur ist nahezu Nebenwirkungsfrei. In seltenen Fällen können sich kleine Hämatome (Blutergüsse) an der Einstichstelle bilden, welche nicht schmerzhaft sich und nach einigen Tagen wieder verschwinden.